1. Wie alles begann

3 Gesellschafter haben im Januar 1992 erfahren, dass es möglich war, die Überwachung des fließenden Verkehrs in den neuen Bundesländern unbeschadet der Polizei nun auch durch die Landkreise und Städte durchzuführen.  Daraufhin erarbeiteten sie gemeinsam ein Konzept für die Bereitstellung von Verkehrsüberwachungstechnik mit den dazugehörigen Dienstleistungen.

Der erste Schritt in eine ungewisse Zukunft wurde getan!

2. Die erste große Investition

Innerhalb der aufregenden Zeit der Planung war die erste größere Investition für die drei Gesellschafter: eine elektronische Schreibmaschine mit Display für 160 Zeichen und Diskettenlaufwerk. 

Was für ein Quantensprung in Hinblick auf die damaligen veralteten mechanischen Schreibmaschinen!

3. Die Firma braucht einen Namen

Nachdem das Konzept für die Bereitstellung von Verkehrsüberwachungstechnik feststand, wurde nach einem Namen für die künftige Firma gesucht.

Englische Bezeichnungen waren nach der Wende in den neuen Bundesländern für Jungunternehmer „total in“.

Es entstand der Firmenname Control Consulting Service, kurz CCS. Unter dieser Firmierung meldeten die drei Gesellschafter am 1. April 1992 das dritte Gewerbe an.

4. Auftraggeber- und Kundengewinnung

Für die drei Gesellschafter wurde es Zeit, die ersten Kunden zu gewinnen und somit die ersten Verträge abzuschließen!

In den ehemaligen drei Bezirken Rostock, Schwerin und Neubrandenburg, die im Zuge einer Gebietsreform zum Land Mecklenburg / Vorpommern zusammengeschlossen wurden, gab es zu diesem Zeitpunkt 30 Landkreise, also 30 potenzielle Auftraggeber.

5. Der erste Vertrag wurde abgeschlossen

Die Firma CCS begann mit der vertrieblichen Arbeit bei den Landkreisen und Städten und schloss endlich ihren ersten Vertrag mit dem damaligen Landkreis Schwerin erfolgreich ab. Weitere Aufträge sollten folgen und der Wettbewerb entwickelte sich im Land.

Das Unfallgeschehen im Jahre 1992 nahm in den neuen Bundesländern, so auch in MV, dramatische Zustände an. Die umliegenden Landkreise und Städte hatten daher offene Ohren für das entworfene Konzept zur Überwachung des fließenden Straßenverkehrs.

6. Das erste mobile Messsystem

Am 16. Juni 1992 erhielten die drei Gesellschafter die technische Ausstattung mit dem damals notwendigen Starterpaket.

Dieses beinhaltet ein komplettes mobiles Verkehrsradargerät vom Typ Traffipax Speedophot.

Das mobile Verkehrsradargerät wurde in das erste Messfahrzeug, einem Lada – 2107, im Heck auf der Hutablage eingebaut. Somit konnte aus dem Fahrzeug heraus und auch mit einem Stativ Messungen durchgeführt werden.

7. Das Konzept funktionierte

Das Konzept für die Bereitstellung von Verkehrsüberwachungstechnik mit den dazugehörigen Dienstleistungen ging auf, die ersten Mitarbeiter wurden eingestellt und die Zeitungen wurden aufmerksam. 

Im Landkreis Grevesmühlen führte Klaus, einer der drei Gesellschafter und ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes die erste mobile Messung durch.

 8. Full Service wurde möglich

Im Sommer 1992 konnte CSS nun die mobile Überwachung, Filmentwicklung sowie die Datenaufbereitung als Full Service Paket anbieten! Mit der ständigen Zunahme von Aufträgen der Landkreise und Städte wurde weiteres Personal im Bereich Technik, Messpersonal und für den Innendienst eingestellt.

9. Die ersten stationären Messsysteme! 

Die Auftragslage hatte sich 1994 weiterhin verbessert, bis dahin hatte CCS nur mobile Messungen im Angebot. Es wurde wieder ein Konzept entwickelt, um kurz darauf in die stationären Messsysteme zu investierten. CSS bot nun ein großes Portfolio: Mobile, stationäre Messsysteme und Servicearbeiten wie Planung, Aufbau, Inbetriebnahme, Wartung, Eichung und Reparaturen.  Die Firma expandierte!

10 Erste eigene Entwicklung von VETRO

Der erste Sekundär – Blitz SB 100 wurde entwickelt, welcher viele Jahre für mobile Messungen eingesetzt wurde.  Es war der erste Blitz, welcher nicht an ein Messsystem gebunden war, über eine große Reichweite, eine kabellose Ansteuerung verfügte und dadurch eine verbesserte Bildqualität ermöglichte.

11. VETRO Verkehrselektronik GmbH wurde angemeldet

Im April 2001 war es dann so weit, die Firma VETRO wurde angemeldet. Der Name VETRO ist eine Abkürzung und besteht aus der Bezeichnung VerkehrsElekTROnik.

12. VETRO trifft auf VITRONIC

Im Jahre 2007 kam ein erster Kontakt zwischen VETRO und VITRONIC zustande. VETRO wurde damals das brandneue, mobile POLISCAN SPEED Messsystem vorgestellt.  

Die Leistungsfähigkeit des Messsystems war – im Gegensatz zu den Radarsystemen – überwältigend. Gleichzeitig mehrspurige Überwachung und kein aufmerksamer Messbetrieb. Ein technischer Quantensprung, sodass der Kauf der ersten Anlage schnell beschlossene Sache war.

13. Neueste modernste Lasertechnik

Durch Einsatz der modernen Lasertechnik von VITRONIC wurden seit dem Jahr 2007 nach und nach die alten Radarmessgeräte für mobile Messungen vom Markt verdrängt. 

Auch VETRO löste sich Zug um Zug von der alten Technik und investierte fortan in zukunftsweisende Technologie von VITRONIC.

VETRO Verkehrs­elektronik
Einer der führenden Betreiber von Anlagen für die Verkehrsüberwachung und Verkehrssicherheit für öffentliche Auftraggeber: VETRO. Seit 1992 vertrauen uns Behörden in ganz Deutschland und übertragen uns den Betrieb ihrer Anlagen für die Verkehrsüberwachung – aus guten Gründen!