Werkstattkarte

Die Werkstattkarte ermöglicht die Prüfung/Reparatur und Kalibrierung bzw. das Herunterladen der Daten des digitalen EG-Kontrollgerätes. 

  • sie ist Eigentum der Werkstatt
  • sie werden nur persönlich an qualifiziertes Werkstattpersonal ausgegeben
  • PIN-geschützt
  • Gültigkeit: 1 Jahr

§ 8 FPersV Wegfall von Erteilungsvoraussetzungen:

Scheidet die verantwortliche Fachkraft aus der Werkstatt aus, hat der Unternehmer oder die vertretungsberechtigte Person die Werkstattkarte unverzüglich zurückzugeben.

Besonderheiten:

Gemäß §4 (3) FPersV: Inhaber einer WK haben spätestens nach 5 Jahren eine aktuelle Bescheinigung (Anerkennung oder Beauftragung der Werkstatt nach § 57b der StVZO) und spätestens nach 2 Jahren einen erneuten Schulungsnachweis vorzulegen!

Hinweis:

Beantragung ohne Fahrerlaubnis:

Sie benötigen keine Fahrerlaubnis um eine WK zu bekommen. Sie ersetzt jedoch nicht die erforderliche Fahrerlaubnis der betreffenden Klassen bei Testfahrten.

Erhalt der Werkstattkarte:  

  • sie wird dem Unternehmen gegen Empfangsbestätigung ausgehändigt
  • die PIN wird der verantwortliche Fachkraft an dessen Postanschrift versandt

Ihr Ansprechpartner

Babett Fischer

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oder rufen Sie uns an unter
+49 3866 401671
+49 172 3223716


Vertriebsstandorte weltweit


 

Die Werkstattkarte (WK) ist bei der zuständigen Ausgabestelle mit folgenden Informationen zu beantragen.  

  • Name, Anschrift und Sitz der Werkstatt, des Herstellers von Kontrollgerätekarten oder des Fahrzeugherstellers
  • Geburts- und Familiennamen, Vornamen, Tag und Ort der Geburt der nach Gesetz oder Satzung zur Vertretung berufenen Person 3820/85 fällt, zu führen
  • Gewerbeanmeldung
  • Geburts- und Familiennamen, Vornamen, Tag und Ort der Geburt sowie die aktuelle Wohnsitzanschrift der verantwortl. Fachkraft, für die die Werkstattkarte beantragt wird
  • eine aktuelle Anerkennung oder Beauftragung der Werkstatt nach § 57b der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung
  • Auszug aus dem Gewerbezentralregister zur Vorlage bei der Behörde
  • einen Schulungsnachweis der verantwortlichen Fachkraft, für die die Werkstattkarte beantragt wird, entsprechend der Richtlinie für die Durchführung von Schulungen der verantwortlichen Fachkräfte, die Prüfungen der Fahrtenschreiber und Kontrollgeräte nach § 57b Abs. 3 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung durchführen
  • schriftliche, von der verantwortlichen Fachkraft handschriftlich zu bestätigende Erklärung über das mit der verantwortlichen Fachkraft, für die die Werkstattkarte beantragt wird, bestehende Arbeitsverhältnis oder eine Kopie des Arbeitsvertrages

 
 
 

(bei Ablauf der Gültigkeit):

Für die Erneuerung darf frühestens ein Monat vor Ablauf der Gültigkeit der entsprechende Antrag gestellt werden.


 
 
 

(z. B. bei Diebstahl, Verlust, Defekt):

Die Gültigkeitsdauer der „Ersatzkarte“ entspricht der bisherigen Karte. (außer wenn die Restlaufzeit < als 6 Monate beträgt)  

  • bei Verlust: eine schriftliche Erklärung über den Verlust
  • bei Diebstahl: den Nachweis einer Anzeige
  • bei Beschädigung oder Fehlfunktion: die betreffende Karte